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FALSTAFF: Herr Hampson, Sie sind einer der gefragtesten Baritone unserer Zeit, reisen viel und singen über hundert Vorstellungen im Jahr. Dennoch wirken Sie verblüffend relaxed. 
Wie finden Sie Ihre innere Mitte?

Thomas Hampson: Ich habe das Privileg, meinen Beruf zu lieben und damit genau das machen zu können, was mir Spaß macht. Da muss man die innere Mitte nicht finden, man hat sie nie verloren. Und privat ist eine wunderbare Familie mein Fundament.

FALSTAFF: Thomas Hampson, der George Clooney der Opernwelt – wie wichtig ist Ihnen die Wirkung auf andere?

Thomas Hampson: Als ich jünger war, hat mich das mehr beschäftigt als heute. Am Anfang der Karriere sucht man künstlerische Anerkennung und will ernst genommen werden. Ein gutes Aussehen ist dabei allerdings bedingt hilfreich. Irgendwann ändert man die Perspektive.

FALSTAFF: Würden Sie sich als eitel bezeichnen?

Thomas Hampson: Als Künstler ist man bestimmt Einzelgänger oder, sagen wir, recht fokussiert auf das eigene Tun. Ob das schon Narzissmus ist, weiß ich nicht. Bin ich eitel in Bezug auf mein Äußeres? Nein. Gepflegt? Selbstverständlich.

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Thomas Hampson